Weniger Restmüll, mehr Verpackungen

In Deutschland wurde in  2016  weniger Restmülll entsorgt. Dagegen gaben die Verbraucher an, mehr Verpackungsmüll entsorgt zu haben. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse des BDE (Bundesverband Deutscher Entsorger). Demnach konnten viele Verbraucher die Menge ihres Hausmülls verringern, gaben aber an durch online-Einkäufe mehr Verpackungsmüll verursacht zu haben.  Das Restmüllaufkommen hatte im Jahr 2006 173 kg pro Person betragen. Im Jahr 2016 lag es laut BDE bei lediglich 159,3 kg pro Kopf. Handlungsbedarf sieht der Verband beim Biomüll, dessen Menge, verglichen mit Haus- und Verpackungsmüll relativ gering ist. Viele Verbraucher zeigen sich unzufrieden mit den Entsorgungsmöglichkeiten für Biomüll.  In der Getrenntsammlung von Biomüll steckt laut BDE noch viel Potential.

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