Zahlen, die nachdenklich machen

Der durchschnittliche Europäer besitzt in etwa 10.000 Gegenstände.  Zu diesen Gegenständen gehören auch Unmengen an Textilien. Bei den Frauen sind es ungefähr 118, bei den Männern  73 – Unterwäsche und Socken nicht eingerechnet.  40 Prozent davon landen so gut wie ungetragen im Müll um Platz für Neues zu machen. Die Deutschen geben im Jahr etwa 790 Euro  für  Kleidung aus. Laut einer Umfrage der Umweltschutzorganisation Greenpeace betrachten viele Deutsche Kleidung als Wegwerfware. Demnach hängen 5,2 Milliarden Kleidungsstücke in deutschen Schränken. Jeder Achte trage seine Schuhe weniger als ein Jahr lang. Kaum jemand lasse Kleidung ausbessern. Etwa die Hälfte der Deutschen hat noch nie Kleidung zum Schneider gebracht. Über die Hälfte der 18- bis 29-Jährigen war noch nie beim Schuster. Die meiste Kleidung  landet letztendlich im Müll oder im Altkleidercontainer. Alternativen wie tauschen, leihen oder verkaufen sind die Ausnahme, denn 83 Prozent der Deutschen haben noch nie Kleidung getauscht, zwei Drittel noch nie welche verliehen, über die Hälfte noch nie weiter verkauft. Am ehesten geben die Deutschen ihre Kleidung im Bekanntenkreis weiter.

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